ONCE THERE WAS

These reviews are currently in their original languages. English translations will be available at a later time.

The Blue Box

 

Score: 8.25/10

 

ONCE THERE WAS is a project fronted by Jessica Lehto who is also front lady of the band Factory Of Dreams, Beto Vazquez Infinity and Erain. She seems a very nice young lass, and has so kindly sent me a demo from her new project. What I would like to say is that this is not really Metal, but Jess has proved one thing, she has an awesome voice and she can sing - but we already knew that anyway. This is great laid back music basically with just keys and strings, the kinda stuff you come home too after a hard day at the office, and relax with a glass of your fave tipple and actually, this is rather good. There are songs here that to my ears have the potential to be given the symphonic Rock/Metal treatment like the number 'Layers', but to be quite honest, I think the songs should be left just as they are. Jessica wrote all the music/lyrics/arrangements, apart from the guitars on the track 'A Truth Revealed' that were recorded and written by Beto Vazquez. There are a couple of clips to be heard here, so give Jess and Once There Was a listen and support a hard working musician....rather cool.

 

Reviewed 15th November 2013

 

(Dave, Ravenheart Music)

Where Angels Grow

 

Im Jahre 2006 erfreute uns Jessica Lehto mit ihrer zweiten EP "Demons" des Soloprojektes ONCE THERE WAS. Nur ein Jahr später steht bereits der Nachfolger in den Startlöchern, trägt den klangvollen Namen "Where Angels Grow" und beinhaltet elf Stücke, die wieder einmal alle in Eigenregie das Licht der Welt erblickten. Wer nun aber Angst hat, die Zeitspanne zwischen "Demons" und dem Neuwerk sei viel zu kurz, um etwas wirklich Gutes auf die Beine zu stellen, der wird hier defintiv Lügen gestraft.

 

Wie bereits beim Vorgänger verbindet Jessica auch auf "Where Angels Grow" epische Einflüsse mit eingen Rock- und Pop-Elementen. Es überrascht nicht, dass die hübsche Schwedin Bands und Künster wie THE GATHERING, SARAH BRIGHTMAN und NIGHTWISH als einige der Einflüsse aufführt, und doch wird hier nichts von den großen Bands geklaut. Es ist erstaunlich, dass ein relativ unbekanntes Projekt bereits mit einem eigenen Stil inklusive Wiedererkennungseffekt aufwarten kann. Ein großer Bestandteil dieses Wiedererkennungseffektes geht natürlich von Jessicas Stimme aus, die sich hier noch vielfältiger als zuvor präsentiert. Noch immer himmlisch strahlt sie vor allem beruhigende Emotionen aus, doch bei Liedern wie 'Birth Of A Demon' oder dem mit Growls ausgestattetem 'While Winter Calls' bekommt man ebenfalls einen düsterenen, fast schon bedrohlichen Unterton zu hören, der dem Projekt wirklich gut steht. Die meisten Stücke sind jedoch wunderschöne Kompositionen, die Jessicas Engelsstimme besonders gut zum Ausdruck bringen ('All You Are', 'Winter Tales', 'Dead Dreams'). Dennoch gibt es hier nicht nur seichte Musik zum Träumen und Dahinschmelzen, sondern auch einige Überraschungen wie zum Beispiel die bereits erwähnten männlichen Growls oder oft unverhofften Tempowechsel wie im Opener 'Mirrors'. Dem Ohrwurmcharakter schaden diese Experimente nicht, im Gegenteil: Sie zeigen, dass sich ONCE THERE WAS gegenüber "Demons" deutlich weiterentwickelt hat, ohne jedoch eine komplett neue Richtung einzuschlagen.

 

Was besonders postiv auffällt, ist die Professionalität, mit der ONCE THERE WAS daherkommt, ohne jedoch arrogant zu wirken. Man merkt: Hier ist jemand am Werk, der voll und ganz für Musik lebt und diese auf jede mögliche Art zum Leben erwecken möchte. Zum einen ist die Produktion von "Where Angels Grow" für eine Eigenproduktion erstaunlich gut, so dass man schnell vergisst, dass die Aufnahmen allesamt im heimischen Aufnahmestudio stattfanden und von relativen Amateuren gemixt wurden. Doch nicht nur die Musik selbst ist qualitativ hochwertig, sondern auch die Aufmachung, denn das liebevoll gestaltete Booklet wartet nicht nur mit Fotos der Künstlerin, sondern ebenfalls mit den Songtexten aller elf Stücke auf. Signiert ist es obendrein, eine nette Idee als Dankeschön für die Leute, die bereits "Demons" tatkräftig unterstützten. Wer also epische Klänge mit einer bezaubernden Frauenstimme mag, der sollte bei "Where Angels Grow" nicht zaudern, sondern die Scheibe direkt auf der Homepage bestellen. Dort kann man auch einige komplette Songs zum Antesten downloaden. Hier liegt wirkliches Potential, und Jessica Lehto verdient es auf alle Fälle, es in der Musikszene noch weit zu bringen. Ein erster Schritt wäre zum Beispiel ein Plattenvertrag. Also, liebe Plattenbosse - falls ihr das hier lest: Auf geht's! Schnappt euch die Schwedin!

 

Anspieltipps: Dead Dreams, Made Of Stone, Where Angels Grow, Mirrors

 

(Ricarda Schwöbel, Powermetal.de)

Where Angels Grow

Score: 9/10

 

Jessica Lehto är tillbaka som Once There Was och den här gången har den talangfulla Gällivare-dottern snickrat ihop en demo med inte mindre än elva låtar. Hon har skapat en rejäl booklet i färg med texter och foton, samt både fram- och baksida. Det hela är väldigt proffsigt på alla sätt och vis. På Where Angels Grow ger dessutom Once There Was grupper som Leave´s Eyes och Within Temptation en rejäl match, såväl sång- som låtmässigt. Enligt en intervju med Lehto skickade hon inte ut sin förra demo Demons till så många skivbolag, men det borde hon verkligen göra den här gången. Musikstilen är fortfarande inne och med en så här stark låtskatt skulle det förvåna mig om inte anbuden kommer regnande framöver. Lehto sjunger snyggt och varierat, låtarna spänner ifrån spröda och vackra partier till hårdrockiga. Hon kan sin genre och jag kan inte se någon som helst anledning till att Once There Was inte skulle nå kollegornas framgångsrika arenor. Att välja favoritspår på Where Angels Grow är ingen lätt sak, men ett par av höjdpunkterna för min del är ”All you are” med sina snygga stråkar, och ”While winter calls”, en låt som dansar omkring likt snöflingor med många sköna partier kombinerade. Det finns många kanonlåtar här, men framförallt är Where Angels Grow en mycket lyckad helhet med sina lätt poetiska texter och magiska atmosfär av skönhet.

Demons

 

Epische Kompositionen mit betörendem Frauengesang sind spätestens seit dem Durchbruch von THE GATHERING, WITHIN TEMPTATION und natürlich NIGHTWISH schwer angesagt. Genau diese Bands gehören auch zu den Vorbildern von Jessica Lehto, die unter dem Namen ONCE THERE WAS nun ihr zweites Demo veröffentlicht. "Demons" heisst es und beinhaltet 10 wunderschöne Stücke voller Melancholie, Hoffnung und Traurigkeit.

 

Die hübsche Schwedin zeigt ihr gesamtes musikalisches Können, stammen doch Musik und Texte allesamt auf ihrer Feder. Auch gesanglich hat sie einiges zu bieten, ihre Stimme ist sanft, dennoch kraftvoll und auf alle Fälle bezaubernd. Die Musik selbst ist voll mit atmosphärischen Keyboard-Sounds und bildet die optimale Grundlage für den Gesang. Bereits der Opener 'Demons', gleichzeitig der Namensgeber des Demos, zeigt, dass in ONCE THERE WAS Potential steckt, und was für welches. Die Kompositionen sind ausgefeilt und abwechslungsreich, der Gesang voller Emotionen und kreiert bei Stücken wie 'In This Hour (Hope Is Gone)' wahres Gänsehaut-Feeling vom Feinsten. Auch wenn die 10 Stücke allesamt eher sanft sind, wirken sie dennoch nie einschläfernd. Jessica Lehto gelingt es, Vielseitigkeit zu beweisen, und so gibt es auf "Demons" nicht nur epische Balladen wie 'The Final Leave' zu entdecken. In 'Final Flight' kann man einige elektronische Klänge finden und 'Broken' enthüllt einen düsteren Beat, der in starkem Kontrast zu der elfenhaften Stimme steht und daher eine ganz eigene Atmosphäre zum Leben erweckt.

 

Für eine Eigenproduktion ist die Qualität ausgesprochen gut und kann auf ganzer Linie überzeugen. Nur das Booklet ist etwas mikrig, da quasi nicht vorhanden. Allerdings werden die Texte auf einem separaten Blatt mitgeliefert, und diese lohnen auch wirklich gelesen zu werden. Voller Emotionen ohne kitschig zu werden, vermeidet ONCE THERE WAS die typischen Gothic-Klischees und verpasst "Demons" statt dessen das letzte Sahnehäubchen. Eine wahre Perle unter den Demos, die leider nicht im Handel zu bekommen ist. Allerdings kann man das Werk (ebenso wie das erste Demo "Painulasjärvi") einfach und sorgenfrei auf der Webseite der Künstlerin bestellen. Der Preis von 8 Euro beinhaltet bereits Porto und Verpackung und ist ausgesprochen fair. Wer nicht sofort die Katze im Sack kaufen will, der wird auf der Webseite ebenfalls gut bedient, denn dort gibt es einige Shortclips und sogar ein paar komplette Lieder zum Download. Also, schnell hinsurfen, reinhören und sich verzaubern lassen.

 

Anspieltipps: Demons; Black And White Picture; Dead, Naked And Totally Exposed; Broken

 

(Ricarda Schwöbel, Powermetal.de)